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Rita Sabo wurde im Nordkaukasus geboren, wuchs Rita Sabo mehrsprachig in Jerusalem (Israel) und später in der Schweiz auf. Sie besuchte zunächst die Kunsthochschulen in Zürich und Basel, bevor sie an die Invers Schule für Gestaltung im schweizerischen Olten wechselte. Neben ihrem starken Fokus auf Malerei, absolvierte sie später eine Weiterbildung für Schmuckdesign am renommierten Central Saint Martins College of Art and Design in London. In ihrer Bildsprache erforscht die multilinguale Künstlerin die Bedeutung alter Symbole im Kontext unserer Gegenwart und schafft damit den Raum für eine Neuinterpretation. Dabei entsteht eine moderne Enzyklopädie der Symbole, die Rita Sabos Handschrift trägt und die mystischen und religiösen Symbole aus der Vergangenheit in die Gegenwart transformiert und in die Zukunft transzendiert. Viele der heute als überholt geltenden Symbole werden von Sabo künstlerisch überarbeitet und in ihrem Symbolwert für das 21. Jahrhundert wieder zugänglich gemacht.

 

Das Herzstück ihrer Arbeiten bildet der „Sacred Planet“, ein Symbol für die tiefe Verflechtung des menschlichen Schicksals im kosmischen Gewebe. Er spiegelt die Harmonie und Verbundenheit wider, die im ewigen Fluss des Lebens liegt. In Zusammenarbeit mit #Art4GlobalGoals und der YOU Foundation (einer Initiative der UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven für Bildung für Kinder in Not) kreierte Rita Sabo eine visuelle Symphonie aus 17 (+1) Skulpturen ihres „Sacred Planet“, die repräsentativ die für globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) stehen. Nach dem Auftakt im UNESCO-Hauptquartier in Paris folgten weitere Termine der Ausstellungsreihe unter anderem im Ludwig Museum Koblenz und im MAXXI Museum in Rom sowie zuletzt im Bayerischen Nationalmuseum München.

 

Seit 2020 ist Rita Sabo mit Thomas Sabo verheiratet. Gemeinsam mit ihrer Tochter Venezia lebt das Paar derzeit in Wien (AT).